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Mutationen des SARS-CoV-2-Virus: Wie ist die Situation in Deutschland?

Mutationen des SARS-CoV-2-Virus: Wie ist die Situation in Deutschland?

 

Die besorgniserregenden Virusvarianten B.1.1.7, B.1.351 und B.1.1.28 P.1 breiten sich weltweit immer weiter aus, insbesondere in einigen Ländern. Dementsprechend treten auch in Deutschland vermehrt Infektionen mit den neuartigen Mutationen, insbesondere der Variante B.1.1.7, auf. Zusätzlich wird davon ausgegangen, dass der prozentuale Anteil von B.1.1.7 an den gesamten SARS-CoV-2-Infektionen weiter ansteigen wird. Zurzeit ist noch nicht deutlich, inwiefern sich die neuen Virusvarianten auf den weiteren Pandemieverlauf auswirken werden. Durch die regelmäßigen Mutationen von Viren ist außerdem zu erwarten, dass es weiterhin Fälle und Ausbrüche aller drei Virusvarianten geben wird. Nach Angaben des Robert Koch Instituts ist es zudem wahrscheinlich, dass sie den Weg aus der Pandemie erschweren.

Um einen guten Überblick über die in Deutschland zirkulierenden SARS-CoV-2-Varianten zu ermöglichen, wurde die sogenannte Coronavirus-Surveillanceverordnung erlassen. Ziel dieser Verordnung ist es, die Anzahl der Genomsequenzierungen von SARS-CoV-2-Viren sowie die Anzahl der beteiligten Akteure zu erhöhen. Zusätzlich werden alle in Deutschland gewonnenen Sequenzdaten an einer zentralen Stelle gesammelt und anschließend ausgewertet. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Gesundheitsministerium begonnen, den Aufbau der molekularen Surveillance von SARS-CoV-2 zu fördern. In diesem Rahmen entstand ein bundesweites Netzwerk von Laboren. Sequenzierungen werden sowohl vom Robert Koch-Institut durchgeführt als auch von Universitätskliniken, Landeslaboren oder entsprechend befähigten privaten Laboren. Die Daten werden im Robert Koch Institut zusammengeführt sowie die aktuelle Situation regelmäßig zusammengefasst.

 

Wie können wir uns schützen? 

 

Da die genauen Auswirkungen der zirkulierenden Virusvarianten noch nicht vollständig absehbar sind, ist es umso wichtiger, sich weiterhin an die geltenden Hygienemaßnahmen zu halten. Hierbei sollte insbesondere die AHA+L+A-Formel eingehalten werden, also: Abstand halten, Hygieneregeln beachten, Alltagsmasken, regelmäßig lüften und die Corona-Warn-App verwenden.

Zusätzlich erfolgte eine Anpassung der Regelungen und Empfehlungen für Quarantänen im Verdachtsfall.

 

 

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