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Johnson&Johnson-Impfstoff zugelassen

Johnson&Johnson-Impfstoff zugelassen

 

Ein neuer Corona-Impfstoff wurde durch die EU-Kommission zugelassen: Ad26.COV2.S, auch genannt JNJ-78436735. Entwickelt vom belgischen Unternehmen Janssen, welches zum Konzern Johnson&Johnson gehört, ist er der vierte in Europa zugelassen Impfstoff. Dein Corona Selbsttest hat die wichtigsten Fragen rund um das neue Vakzin zusammengefasst.

Welche Wirksamkeit der neue Impfstoff?

Nach Angaben der Ema (European Medicines Agency), der EU-Medikamentenbehörde führte der Impfstoff von Johnson&Johnson in den bisherigen Studien zu einer Reduktion der Covid-19-Infektionen in der Impfgruppe. Zu einem ähnlichen Ergebnis kam auch die amerikanische Zulassungsbehörde FDA nach Durchführung einer Studie mit einer Test- und einer Kontrollgruppe von je 19.500 Probanden. Konkret bedeuten diese Ergebnisse, dass Ad26.COV2.S zu knapp 67 Prozent vor einer symptomatischen Covid-19-Erkrankung schuetzt, wobei der Schutz vor schweren wenn nicht sogar tödlichen Krankheitsverläufen deutlich höher ist.

Für wen ist der neue Impfstoff zugelassen?

Erstmal ist Ad26.COV2.S nur für Personen über 18 Jahre zugelassen. Grund hierfür  ist, dass die bisherigen Studien Schwangere, Kinder und Personen mit gewissen Krankheiten nicht miteinbeziehen. Die jetzige Marktzulassung des Impfstoffs durch die EU-Kommission ist an die Bedingung geknüpft, dass Impfstoff-Hersteller derartige Datenlücken mit zukünftigen Studien schließen.

Wie sicher ist der Impfstoff?

Die Ema hat den Impfstoff von Johnson&Johnson als sicher eingestuft. Versuchspersonen der Studien berichteten regelmäßig über Impfreaktionen. Hierbei kann man normale Impfreaktionen von selten auftretenden, anderen Nebenwirkungen unterscheiden. Am häufigsten traten hierbei Schmerzen an der Einstichstelle, Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Muskelschmerzen auf, wobei jüngere Probanden häufiger davon betroffen waren, als die Altersgruppe über 60.

 

Welche Vorteile hat Ad26.COV2.S? 

 

Der bekannteste Vorteil des neuen Impfstoffs besteht darin, dass eine Impfdosis ausreicht und nicht wie bei den bisherigen drei zugelassenen Impfstoffen, eine zweite Dosis folgen muss. Dies spart organisatorische Ressourcen: Pro Person ist nur ein Termin sowie eine Dosis notwendig. Das spart sowohl Platz als auch Zeit. 

Den zweiten Vorteil hat Ad26.COV2.S mit dem Impfstoff von AstraZeneca gemeinsam: Anders als mRNA-Impfstoffe, können beide auch bei normalen Kühlschranktemperaturen zwischen zwei und acht Grad Celsius gelagert werden. Somit sind sie auch leicht in Hausarztpraxen aufbewahrbar.

 

Wirkt der Impfstoff auch gegen zirkulierende Virusvarianten?

Da die bisher durchgeführten Studien unter anderem aus Südafrika und Brasilien stammen, in denen gewisse SARS-CoV-2-Varianten vermehrt zirkulieren, lässt sich bereits sagen, dass der Impfstoff sowohl gegen die in Südafrika vorherrschende Mutation B.1.351 als auch die in Brasilien zirkulierende Variante P.2 zu wirken scheint. Dennoch fällt die Wirksamkeit etwas schwächer aus als beim ursprünglichen Virus.